Zugspitze 2003
Los
ging es um 9.00 Uhr in Dresden und nach gut 6h Fahrt waren wir in Hammersbach.
Dort kann man das Auto auf einem kostenlosen Parkplatz abstellen.

Vorbei
an der Hammersbacher Hütt'n ging es dann in Richtung Höllental, nach ca. 45 min.
erreichten wir die Klammeingangshütte. Kurz vorher konnte man sich noch
entscheiden ob man über die Klamm oder den etwas längeren Weg über den
Stangensteig nimmt. Wir nahmen den Weg durch die Klamm und mussten noch 1€ für
den Durchgang löhnen. Aber dafür wurden wir mit einer wunderschönen brausenden
Klamm belohnt. Nach 2h erreichten wir die Höllentalangerhütte und es fing an mit
regnen.

Wir
nahmen uns vor am nächsten morgen 5.00 Uhr aufzustehen und nach dem Wetter zu
schauen und kaum noch erwartet war sternenklarer Himmel und ein Scheinwerfer auf
der Zugspitze zu sehen. Also machten wir uns nach einem Frühstück so gegen 6.00
Uhr auf den Weg. Nach etwa 45 min. erreichten wir auf dem Riffelschartenweg die
Leiter und wenig später das Brett.

Weiter
ging es über den "Grünen Buckel" bis zum Rand des Höllentalferners. Hier waren
Steigeisen dringend angeraten da er komplett schneefrei war. Die Spalten sind in
der Mitte bereits überschneidend und nur ein schmaler Steg war noch frei. Also
kurz balancieren und drüber. Damit war das komplizierteste Stück des Gletschers
gemeistert und wir gingen bis zur Randkluft. Der ursprüngliche Übergang an den
Fels war nicht mehr nutzbar da der Abstand zum Fels doch zu groß war, aber es
war ein neuer Einstieg

etwas
oberhalb eingerichtet wurden. Dort war der Standplatz kein Problem und nach
einer kleinen gesicherten Querung waren wir wieder im alten Weg. Leider zog sich
im der Himmel immer weiter zu und wir kamen bei schlechter Sicht am Gipfel an.
Nach einem kräftigen Schneefall über Nacht ging es dann mit der Zugspitzbahn ins Tal hinab.
Literatur:
Gebietsführer "Wetterstein mit Mieminger Kette" vom Rother Verlag
Alpenvereinskarte 4/2 "Wetterstein- und Mieminger Gebirge"